ÖBH Saab Tonne J-29F

Weiter geht es mit dem 2. Teil zum Baubericht der "Fliegenden Tonne" in den Farben des österreichischen Bundesheeres.

Weiter gehts mit der Cockpit Verglasung.

Die Glashaube besteht aus 2 Klarsichtteilen, die man mit einer Lippe ineinanderfügen kann. Bei geschlossener Haube merkt man sehr schnell, dass die beiden Hälften nicht gut passen und auch die Lippen nicht gut abschließen ... es bleiben wieder einmal Spalten. Entweder bin ich ein Potscherl oder der Bausatz hat seine Ungenauigkeiten ;-)

Ich habe mich entschieden die Lippen abzuschleifen und die beiden Hälften der Haube stumpf aneinander zu kleben. Dazu wurde erst die zu entfernenden Lippen mit einem Marker markiert ...

SAAB J-29F Fliegende Tonne ÖBH

... und dann die Haube innen mit einem Batzen UHU-Tac füllen, damit die beim Schleifen entstehenden Spannungen keinen Sprung im Klarsichtteil verursachen ... schließlich haben wir das alle schon mal erlebt ;-)

SAAB J-29F Fliegende Tonne ÖBH

Da die Cockithauben etwas zerkratzt waren (losgebrochene Teile haben in der Packung aneinandergekratzt!) habe ich Ihnen in bewährter Weise ein Bad in Future gegönnt ... Kratzer, weg und alles glänzt.

SAAB J-29F Fliegende Tonne ÖBH

Jetzt folgt die Maskierung der Haube. Das Mittelteil der Front habe ich mit dem Cutter selbst geschnitten, da ich diese Rundungen mit dem Skalpell nicht annähernd rund hinbekomme. Die restlichen Flächen wurden mit Tamiya Tape (gelb) und Tamiya Tape für Rundungen (weiß) abgeklebt und mit einem scharfen Skalpell an den Rändern getrimmt.

SAAB J-29F Fliegende Tonne ÖBH

Nun gehts ans Einkleben der Glashaube ... der Frontteil wird innen noch mit den 3 Ätzteilspiegeln ergänzt, dann die Ränder satt mit Micro Kristal Clear einschmieren und vorsichtig auf das Modell pappen ... das füllt allfällige kleine Lücken.

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Überschüssigen Kleber danach außen einfach mit einem feuchten Wattestäbchen wegwischen. Innen muss man aufpassen dass nicht zuviel Kleber nach innen ausläuft ;-)

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Wenn die Klebung der vordere Teil der Haube halbwegs ausgehärtet ist kann der Hintere Teil geklebt werden. Damit nix verrutschen kann wird mit einer Zwinge fixiert.

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Am Beispiel der J 29F im Hangar 8/Zeltweg sieht man dass der hintere Teil der Haube keinen Alurahmen an der Rundung hat.

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(c) Foto: Walter Lampel

Wenn man die Zusatztanks Type "2" (Österreichische Tonnen benötigen die Aftermarkt Resin Teile von Pilot Replicas No. 48R010) anbringen möchte darf man nicht vergessen die Markierungen an der Innenseite der Flügel (vor dem Zusammenkleben) aufzubohren ... ich hätte es fast verschlafen ;-)

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Die Klappen können durch eine Art Scharnier beweglich montiert werden. Bei der Montage scheint es einfacher die Klappen zuerst an den Flügel zu kleben und dann erst den komplettierten Flügel an den Rumpf.

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An beiden Flügeln befinden sich Pitot Rohre, die durch gedrehte Messingteile von Pilot Replicas (Art.No. 48-PT-001) ersetzt werden. Wenn man das Säckchen umdreht sieht man wer der tatsächliche Hersteller der Teile ist ... Master aus Polen, was ein gutes Zeichen ist :-)

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Jetzt heißt es noch den Rumpf und die Flügel halbwegs gut ausgerichtet anzubringen. Ich richte mit Lineal alles ein und klebe dann die Teile.

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Endlich sind die Flügel dran und die Tonne sieht schön langsam aus wie ein Flugzeug.

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An den Flügelwurzel bleiben einige Spalten die mit Perfect Plastic Putty kaschiert werden. Vorteil von dieser Spachtelmasse ... sie ist Wasserlöslich und kann einfachmit einem feuchten Wattestäbchen entfernt werden.

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Soweit ist der Rohbau abgeschlossen. Im Teil 3 geht es mit der Lackierung weiter.

Beste Modellbaugrüße
Walter Lampel


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